Symbolbild: Anruf (c) Pexels

(Symbolbild: Anrufe (c) Pexels)

Bremerhaven. Derzeit beschäftigen zwei Fälle die Bremerhavener Polizei, bei der zumindest zwei Personen am Telefon durch falsche Gewinnspielversprechen zur Nennung ihrer IBAN sowie zum Abschluss diverser Abonnements und Reisen gedrängt worden sein sollen. Anders als bei den anderen bekannten Telefonbetrügereien sind nun scheinbar nicht mehr nur Senioren und Seniorinnen das Ziel, sondern auch jüngere Menschen.

Bei der gegenständlichen Betrugsmasche wird den Opfern am Telefon ein Gewinn und für die behauptete Auszahlung die Notwendigkeit der Nennung ihrer IBAN vorgegaukelt.

In den zwei Fällen, die derzeit die Behören beschäftigen, sind bisher keine finanziellen Schäden eingetreten. Die Polizei Bremerhaven warnt ausdrücklich vor der Herausgabe von persönlichen Daten, insbesondere von Bankverbindungen, ersucht um Hinweise aus der Bevölkerung unter der Rufnummer 0471-953 4444 und teilt nachstehende Sachverhalte mit:

Im ersten der angezeigten Sachverhalte wurde einem 31-jährigen Bremerhavener telefonisch von einer Frau mitgeteilt, dass er in der Lotterie eines Verbrauchermarktes 400,- Euro gewonnen hätte und die Aussicht auf weitere Geldgewinne bestünde. Nach Nennung der IBAN wurde der 31-Jährige nochmals von einer weiteren angeblichen Mitarbeiterin des Verbrauchermarktes angerufen. Der Mann beendete das Gespräch und erfuhr bei seiner Nachfrage, dass es sich bei den Anruferinnen nicht um Mitarbeiterinnen des Marktes handelte.

Im zweiten Fall wurde eine 64-jährige Frau zunächst über einen Gewinn von 500,- Euro informiert. Nach Nennung der IBAN wollte der Anrufer nun Abonnements und Reisen verkaufen. Trotz energischer Aussage keine der angebotenen Dinge zu kaufen, wurde die 64-Jährige in der Folge mehrfach am Telefon belästigt.

Omad

Von Redaktion

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