Symbolbild: Pinzgau

Pinzgau. Die Landespolizeidirektion Salzburg berichtet, dass es heute in der Stadt Salzburg und im Bezirk Pinzgau zu mehreren Betrugsversuchen gekommen ist, bei denen sicher ein Unbekannter gegenüber Senioren als Kriminalbeamter ausgegeben hat, um an Informationen zu Vermögen und Geldgeschäften zu kommen.

Durchweg ältere Opfer ausgewählt

Eine betroffene 90-jährige Frau aus Zell am See ließ sich in ein Gespräch verwickeln und gab dabei Informationen über ihre Bank und die Anzahl ihrer Sparbücher sowie die darauf befindlichen Geldsummen bekannt.

Bisher ist kein Schaden eingetreten. Die Ermittlungen laufen.

Weiters warnt die Polizei vor dieser aktuellen Masche, bei der angebliche Kriminalbeamte nach erfundenen Einbrüchen in der Nähe der Betroffenen diese auszuhorchen versuchen.

Die LPD empfiehlt zur Prävention:

  • Brechen Sie derartige Telefonate, sofort ab. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
  • Fragen Sie nach einer Rückrufnummer des Anrufers.
  • Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen. Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme die Gegensprechanlage oder verwenden Sie die Türsicherungskette oder den Sicherungsbügel.
  • Falls Sie einen derartigen Anruf erhalten melden Sie dies bei der nächsten Polizeidienststelle.
  • Sprechen Sie mit Ihren älteren Angehörigen!

Niemals erkundigt sich die Kriminalpolizei telefonisch nach Sparbüchern oder sonstigen Bankdaten!

Von Redaktion

2 Gedanken zu „Pinzgau. Betrugsversuche mit Kriminalbeamtenmasche“

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